
Zersetzungsprozess entgegen wirken sollten. Die Idee ging auf: Seine wässrigen Auszüge – bei den ersten Versuchen aus Rosenblüten – blieben viele Jahre ohne den bis dahin notwendigen Zusatz von Konservierungsstoffen haltbar.
Aus den wässrigen Heilpflanzenauszügen entwickelte Rudolf Hauschka zusammen mit einem Kreis anthroposophischer Ärzte um Ita Wegman eine Reihe von Arzneimitteln. Die behandelnden Ärzte waren von der Wirksamkeit so begeistert, dass Hauschka 1935 ein Laboratorium in Ludwigsburg bei Stuttgart gründete, um die neuen Arzneimittel in ausreichender Menge herstellen zu können. Er benannte das neue Unternehmen nach den Qualitäten, die im rhythmischen Herstellungsverfahren eine wesentliche Rolle spielen: Wärme und Asche sowie Licht und Asche.
Noch heute stellen die Mitarbeiter des WALA Pflanzenlabors auf die von Rudolf Hauschka entwickelte Weise Heilpflanzen-Auszüge, die so genannten Urtinkturen her. Das Verfahren ist mittlerweile im Homöopathischen Arzneimittelbuch (HAB) aufgenommen. Aus den Urtinkturen fertigen WALA Mitarbeiter die homöopathisch potenzierten Wirkstoffe für die WALA Arzneimittel. Ähnliche rhythmische
