Umwelterklärung

Umweltleitlinien

Die Arbeit der WALA Heilmittel GmbH basiert auf den geistigen Erkenntnissen Dr. Rudolf Steiners. Die von ihm als Anthroposophie bezeichnete Wissenschaft betrachtet Naturprozesse als Kreisläufe, die sich im Werden und Vergehen rhythmisch wiederholen und damit eine Weiterentwicklung erfahren. In Anlehnung an die Kreisläufe in der freien Natur spielen in der WALA bei der Herstellung der Präparate Rhythmen und Kreisläufe eine wichtige Rolle, z. B. in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, die den Hof mit Tierhaltung und Pflanzenanbau als weitgehend geschlossene Einheit betrachtet (vgl. 5.5). Im Gesamtorganismus Erde können sich alle Vorgänge nur dann in stabilen Kreisläufen vollziehen, wenn sich der Mensch integriert. Unser Unternehmen fühlt sich gegenüber den nachfolgenden Generationen dafür verantwortlich, den Gesamtorganismus Erde zu erhalten und ein Leben in der heutigen Form zu ermöglichen. Unsere Verantwortung für Umwelt und Natur verstehen wir als einen in die Zukunft gerichteten Beitrag zum Schutz unseres Planeten. Aus diesem Grundgedanken heraus sind uns folgende Aspekte ein großes Anliegen:

  • ressourcensparender Umgang und Verwendung natürlicher Rohstoffe, wenn möglich aus biologisch-dynamischem Anbau
  • schonende Aufbereitung aller Rohstoffe unter Berücksichtigung eines Stoffkreislaufes, der die Wiedereingliederung in den Erdorganismus ermöglicht
  • die Verwendung von Substanzen und Ausgangsmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen für alle Bereiche des Unternehmens
  • Minimierung des Energieverbrauchs und, wo möglich, ein weitgehender Einsatz erneuerbarer Energien

Die WALA ist sich bewusst, dass sich diese Ideale an verschiedenen Stellen noch nicht in aller Vollständigkeit realisieren lassen. Eine ständige Überprüfung der vorhandenen Abläufe und verwendeten Materialien führt jedoch zu einer kontinuierlichen Verbesserung. Die gesetzlichen Vorschriften sind dabei Mindestvoraussetzungen, die von der WALA in vielen Punkten durch höhere Ansprüche überboten werden. Dem Streben nach diesen Zielen, einschließlich der Verhinderung möglicher Umweltschäden, sind alle Mitarbeiter des Hauses verpflichtet. Dies gilt für den Laborbereich, die Herstellung, den administrativen Bereich, die Technik, die Beschaffung und die Entwicklung neuer Präparate gleichermaßen. Die WALA hat als Ausdruck ihres Umweltengagements eine eigene Umweltstelle eingerichtet, die ökologische Defizite aufdeckt und daran mitarbeitet, diese in ökonomisch vertretbarem Maße zu reduzieren. Dazu prüft diese Stelle neue Technologien, Verfahren und Methoden und integriert sie gegebenenfalls in das Unternehmen


Meilensteine für den Umweltschutz in der WALA

1953

Anlage des WALA Heilpflanzengartens mit biologisch-dynamischer Anbauweise

1991

Unterstützung einer türkischen Kooperative, die Rosen anbaut und daraus Rosenöl gewinnt, zur Förderung des ökologischen Landbaus

1997

Verzicht auf Packungsbeilage und Umkarton bei Globuli velati durch Einführung des Wickeletiketts 1998 Umstellung auf ökologischen Landbau gemäß der EG-Verordnung und Mitgliedschaft in der Vereinigung „Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise“ (Demeter)

1999

Einführung eines Umweltmanagementsystems und erste Umweltzertifizierung nach EMAS und DIN EN ISO 14001 Beginn der Zusammenarbeit mit einem Erzeuger von biologischem Rosenöl im Iran 2000 Installation dreier Sonnenkollektoranlagen für die Warmwassererzeugung in den Betriebsgebäuden Einführung des „Grünen Briefkastens“ für Umweltideen der WALA Mitarbeiter

2001

Bezug von Strom aus 100 Prozent Wasserkraft für die WALA Gebäude Förderung eines umweltfreundlicheren Verkehrsverhaltens durch Öko-Fahrertraining Fahrtkostenzuschuss von 100 Prozent für ÖPNV und Einsatz von Elektrorollern für Fahrten zwischen den Firmengebäuden Erstkontakt mit einer Frauengruppe in Burkina Faso (Westafrika) zur Gewinnung ökologischer Sheabutter

2002

WALA erhält den Umweltpreis Baden-Württemberg Inbetriebnahme einer Abwasseraufbereitungsanlage für Prozessabwässer zur Entlastung der örtlichen Kläranlage Start der Zusammenarbeit mit bulgarischen Rosenölherstellern zur Erzeugung ökologischen Rosenöls

2003

Einführung eines jährlichen Fahrrad-Checks für die WALA Mitarbeiter 2004 Umstellung des verwendeten Ethanols auf Bio-Qualität Anerkennung der Werkfeuerwehr Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe bei deren Rosenanbau-Projekt in Afghanistan

2005

Beschaffung von Betriebsfahrrädern für einen umweltfreundlichen innerbetrieblichen Verkehr

2006

Erhöhung des Bio-Anteils der ausgegebenen Speisen in der WALA Kantine auf 75 Prozent Inbetriebnahme einer Druckluftstation für Fahrräder und PKW (Senkung Kraftstoffverbrauch) Zusätzlicher Projektpartner in der Türkei für die Rosenölgewinnung

  Aus der Natur für den Menschen