

Umweltschutz ist das Fundament für das gesamte unternehmerische Denken und Handeln der WALA Heilmittel GmbH. Dazu gehört, dass jeder einzelne Mitarbeiter verantwortungsvoll mit der Natur umgeht und sich mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen einbringt.
Der Umweltschutz bei der WALA ist demnach ein komplexer, fortlaufender Prozess. Für die notwendige Struktur und eine optimale Umsetzung der Maßnahmen sorgt ein Umweltmanagementsystem. Es dient zur Erfassung und Prüfung umweltbezogener Abläufe und Zahlen. Die Umweltbeauftragte bewertet die Einflüsse auf die Umwelt, die die WALA direkt hervorruft und die indirekt durch die Tätigkeiten der WALA auftreten. Sie überprüft zudem, ob die WALA die relevanten Umweltgesetze und Verordnungen einhält. Von den Büros über die Herstellungsabteilungen bis zu den Außendienstmitarbeitern bewertet sie alle Bereiche der WALA gleichermaßen.
Mit der so genannten ABC-Methode analysiert die Umweltbeauftragte das Ausmaß der direkten Umweltauswirkungen in der gesamten Firma. Basierend auf diesen Daten leitet sie Maßnahmen ein, um diese Auswirkungen zu reduzieren. Dabei sind die verschiedenen Aspekte, zum Beispiel Strom- und Wasserverbrauch, Abwasservolumen usw., gleichermaßen wichtig. Die Beurteilung indirekter Umweltauswirkungen erfolgt nach ihrer Relevanz und Beeinflussbarkeit. Alle wesentlichen direkten und indirekten Umweltauswirkungen sowie sämtliche Maßnahmen und Ideen zu ihrer Reduzierung, zum Beispiel automatisierte und dadurch optimierte Reinigungsprozesse oder die Bewertung von Verpackungen unter Umweltgesichtspunkten, sind in den Kapiteln 5 bis 10 beschrieben.
Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, bemüht sich die WALA in Sachen Umweltschutz ständig um Optimierung: Stets sucht sie bei den regelmäßig im Unternehmen durchgeführten internen Audits sowie während der Umweltbetriebsprüfungen nach Verbesserungspotenzialen. Bestimmte Mitarbeiter setzen neue Ideen um, die Umweltbeauftragte und andere Verantwortliche überprüfen die Ausführung.
In jedem Jahr gibt die WALA einen Bericht heraus, der Tätigkeit, Ergebnisse und Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems dokumentiert. Hausinterne Umweltkreise bilden eine weitere Basis des Umweltmanagementsystems.
Umweltschutz ist eng verknüpft mit Notfallmanagement, Arbeitssicherheit und dem Umgang mit Stoffen. Bei Bedarf wird deshalb einmal im Monat ein Beauftragten-Treffen einberufen. In diesem Kreis erörtern die zuständigen Beauftragten Maßnahmen zu Themen wie Entsorgung, Gefahrgut oder Brandschutz.
Ansprechpartnerin für sämtliche Belange des Umweltschutzes ist die Umweltbeauftragte: Sie berät, deckt Verbesserungspotenziale auf, moderiert und koordiniert die Umweltschutzmaßnahmen. Um die Mitarbeiter noch stärker in den betrieblichen Umweltschutz einzubinden, hat die WALA im Jahre 2000 den so genannten Grünen Briefkasten für Umweltideen ins Leben gerufen. Hier können alle Beschäftigten ihre Anregungen und Wünsche einbringen. Alle angenommenen Umweltideen nehmen an einer jährlichen Verlosung mit Preisverleihung teil.