
Die Schafgarbe ist dem Licht und der Wärme verbunden. Sie liebt helle trockene Bergregionen, in denen sie kräftig und widerstandsfähig gegen Hitze, Kälte und Dürre heranwächst. Ihre Blätter drücken bereits in Bodennähe durch die filigrane Gestalt und den Gehalt ätherischer Öle etwas Blütenhaftes aus. Sie kündigen schon früh im Jahr von einer Blüte, die sich erst gemächlich und spät im Jahr voll entwickelt. Dafür überdauert sie bis zum Winter und bleibt auch in Trockensträußen attraktiv. Eine Stetigkeit drückt sich in diesem Wachstum aus. Beharrlichkeit, Wärme, Licht und Trockenheit sind die Attribute der Schafgarbe. Zu ihnen gesellt sich das Salzige, das sich durch den hohen Gehalt von 48 Prozent Kalium in der Asche ausdrückt. Etwas sehr Harmonisches spricht aus diesem Bild. Diese beruhigende Kraft und das Austrocknende gibt die Schafgarbe weiter, wenn sie entzündliche Prozesse ausgleicht, zum Beispiel in WALA Cantharis Blasen Globuli velati*, die bei Blasenentzündungen helfen.
* Pflichtangaben zu den genannten Präparaten (die Anwendungsgebiete ergeben sich aus der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis):
Cantharis Blasen Globuli velati
Anwendungsgebiete: Harmonische Eingliederung der Empfindungsorganisation im Bereich der ableitenden Harnwege bei akuten und subakuten Entzündungserscheinungen, z.B. Entzündung von Blase, Nierenbecken und Niere (Cystopyelonephritis), Reizblase.
Warnhinweise: Dieses Arzneimittel enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.