
Schachtelhalm fördert die Wasserausscheidung, ohne dabei verstärkt Natrium- und Kaliumionen mit auszuspülen, und spielt deshalb eine wichtige Rolle bei Durchspülungstherapien, zum Beispiel zur Blutreinigung oder bei Katarrhen der Niere und der ableitenden Harnwege. Er hilft bei rheumatischen Beschwerden und stoffwechselbedingt angeschwollenen Beinen.
Durch seinen hohen Gehalt an wasserlöslicher Kieselsäure besitzt Schachtelhalm eine zusammenziehende, aufbauende Kraft auf das Bindegewebe. Äußerlich angewendete Schachtelhalmzubereitungen regen den Hautstoffwechsel an und wirken festigend, stärkend und reinigend auf das Bindegewebe. Dies ist bei schlaffem Gewebe, schlecht durchbluteter, unreiner Haut und brüchigen Haaren und Nägeln besonders wichtig. Schachtelhalmbäder leisten gute Dienste bei Durchblutungsstörungen, Schwellungen, Frostbeulen und schlecht heilenden Wunden.