WALA Pflanzenarchiv
Quecke

Verwendung

Der arzneilich verwendete Teil der Quecke ist ihr Wurzelstock, der im zeitigen Frühjahr vorm Austreiben der Blätter ausgegraben wird. Schon in der Antike wurde sie als Heilpflanze verwendet. Dioskurides und Plinius sprachen ihr eine heilende Wirkung auf die Harnwege zu.

Ein aus der getrockneten Wurzeldroge bereiteter Tee wirkt blutreinigend, aktiviert also die Stoffwechseltätigkeiten und Aussscheidungsprozesse. Quecke entwässert dadurch, hilft, Körperschlacken zu beseitigen und Hautunreinheiten zu bessern. Müdigkeit und Abgeschlagenheit verschwinden. Wegen ihrer reinigenden, ausleitenden Eigenschaften wird sie bei Bronchialleiden, Stoffwechselbeschwerden, Rheuma, Gicht, Katarrhen der ableitenden Harnwege sowie Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt.

Im Volksbrauchtum wurde die Quecke wegen ihrer desinfizierenden und reinigenden Wirkung verräuchert, um Hautproblemen, Seuchen und Krankheitsdämonen vorzubeugen.

  Aus der Natur für den Menschen