
Majoran steht ganz im Zeichen der Wärme: Er gedeiht und reift nur in warmen Ländern, ist äußerst frostempfindlich und verströmt einen warm-würzigen Duft. Eigentlich sind wir es gewohnt, dass der Duft den Blüten entströmt. Bei Majoran hat sich diese Funktion verlagert: Das dufttragende ätherische Öl ist bei ihm in den Blättchen gespeichert. Die Blüten hingegen sind unscheinbar und geradezu zwischen Blättern versteckt. Sogar die Früchte und Samen sind von den grünen duftenden Blättern umhüllt. Trotz der kleinen Blütchen ist der blattreiche Majoran also ausgeprägt blütenhaft, aber auf eine verdeckte, verinnerlichte Weise.
Dem Blütenhaften entspricht im Menschen das Stoffwechsel-Reproduktions-System. Der wärmende Majoran hilft so bei Verdauungs- und Unterleibsproblemen.
WALA Majorana Vaginalgel* mit Majoran, Ringelblume, Sonnenhut und Milchsäure bringt bei Juckreiz, Trockenheit oder Ausfluss im Scheidenbereich das Scheidenmilieu wieder ins Gleichgewicht, stillt den Juckreiz, unterstützt die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend. WALA Melissenöl* mit Melisse, Majoran, Kümmel und Fenchel hilft bei Blähungen und Bauchkrämpfen und eignet sich sehr gut zur Bauchmassage bei Kindern.
* Pflichtangaben zu den genannten Präparaten (die Anwendungsgebiete ergeben sich aus der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis):
Majorana Vaginalgel
Anwendungsgebiete: Harmonisierung des Wesensgliedergefüges bei Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane, z.B. Scheidenentzündung (Kolpitis), Entzündung der Schamteile (Vulvitis), Scheidenausfluss (unspezifischer Fluor).
Warnhinweis: Majorana Vaginalgel darf nicht zusammen mit Latex-Kondomen angewendet werden, da die Reißfestigkeit und Dichtigkeit dieser Kondome vermindert werden kann, so dass deren Schutzwirkung nicht mehr gewährleistet werden kann.
Melissenöl
Anwendungsgebiete: Anregung der Wärmeorganisation im Stoffwechsel-Gliedmaßen-Bereich, z.B. Blähungen (Meteorismus), Bauchkrämpfe.
Warnhinweis: Erdnussöl kann in seltenen Fällen örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.