WALA Pflanzenarchiv
Kamille

Verwendung

Die Kamille zeigt vier Haupteigenschaften: Sie ist entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend und wirkt gegen Blähungen. Daraus leiten sich eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten ab. Kamillentee beruhigt und lindert bei akuten Magenbeschwerden, chronischen Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren. Äußerlich behandelt man mit der Kamille schlecht heilende Wunden sowie Entzündungen und Reizerscheinungen im Anal- und Vaginalbereich. Sie ist eine wichtige Heilpflanze in der Frauenheilkunde. Bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und des Zahnfleisches helfen Kamillespülungen. Chronischer Schnupfen sowie Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum und in den Nebenhöhlen können mit Kamilledampfbädern behandelt werden.
Als homöopathisches Mittel wird die Kamille bei überempfindlichen Sinnesorganen und sensiblen Nerven eingesetzt, z.B. bei Gesichtsneuralgien, stechenden Kopfschmerzen, entzündeten Augen und Ohren, Zahnschmerzen sowie stechenden Schmerzen im Bereich der Verdauungsorgane. Zahnende Kinder lassen sich mit der Kamille beruhigen.

  Aus der Natur für den Menschen