
Der Holunder ist stark mit dem luftigen Element verbunden. Er schließt die Luft quasi in seinem Inneren ein, indem seine Stängel, Luftröhren gleich, innen hohl und mit weichem Mark gefüllt sind. Durch seine Luftigkeit hat der Holunder einen Bezug zur Niere. Eine weitere Verbindung, die ihren Ausdruck in der Blütenfärbung findet, besteht zum Sulfurischem, was für gesteigerte Stoffwechselprozesse mit intensiver Wärmebildung steht. Beide Eigenarten zusammengenommen lassen den Holunder zur Heilpflanze bei Nierenerkrankungen und Erkältungen mit Schweißbildung werden.
Ein WALA Arzneimittel, bei dem der Holunder im Mittelpunkt steht, ist Sambucus comp.*, das z.B. bei klimakterischen Störungen mit Hitzewallungen und übermäßiger Schweißbildung als auch bei Erkrankungen der oberen Luftwege eingesetzt wird. In Malvenöl* unterstützt der Holunder die aufbauende Wirkung in der Rekonvaleszenz und durchwärmt.
* Pflichtangaben zu den genannten Präparaten (die Anwendungsgebiete ergeben sich aus der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis):
Malvenöl
Anwendungsgebiete: Anregung des Aufbaustoffwechsels bei nervöser Erschöpfung, z.B. Rekonvaleszenz.
Warnhinweis: Erdnussöl kann in seltenen Fällen örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Sambucus comp. Globuli velati
Anwendungsgebiete: Strukturierung des Flüssigkeitsorganismus, z.B. bei klimakterischen Störungen mit Hitzewallungen und übermäßiger, auch nächtlicher Schweißsekretion; katarrhalische und allergische Erkrankungen der oberen Luftwege.
Warnhinweis: Dieses Arzneimittel enthält Sucrose und Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.