
Mit seiner rhythmisch-blatthaften Gestaltung und der Saponinbildung bringt das Bingelkraut sein merkurielles Wesen zum Ausdruck. Als Vermittler verbindet Merkur Dunkles mit Hellem, Flüssiges mit Luftigem und Irdisches mit Kosmischem. Während sich das Bingelkraut in seinem Sprosswachstum ganz den Erdkräften hingibt, offenbaren sich in seinem saftstrotzenden, fast wuchernden Blattwachstum starke ätherische Kräfte, die sich im Wässrigen formbildend ausleben. Auf der stofflichen Ebene halten die Saponine alles in der Schwebe und wirken ausgleichend.
Das Wasser gehört in hohem Maße zum Lebenselement des Bingelkrautes, es findet seinen Ausdruck in der wuchernden Blattmasse und ist der Vermittler zwischen den Erdkräften und dem Luftigen. Ohne Wasser - ohne Mitte - kann die Pflanze nicht überleben. Wird die Sonne zu stark, verdorrt die Pflanze und zerfällt so vollständig, als sei sie nie da gewesen.
Wenn sich die lichten, hellgrünen Stängel zwischen den kahlen Buchenstämmen entfaltet haben und die Pflanzen kurz vor dem Aufblühen sind, machen sich die WALA Mitarbeiter Mitte März auf den Weg, um die Pflanze zu sammeln.
Bingelkraut ergänzt die Rezeptur von Dr.Hauschka Intensivkur 02.
Ein wichtiger Aspekt in den WALA Arzneimitteln ist die für alle Wolfsmilchgewächse charakteristische, bei Entzündungen wirksame "sulfurische" Note des Bingelkrauts. Daher kommt es besonders dort zur Anwendung, wo akute bis chronisch-entzündliche Prozesse vorliegen. So zum Beispiel bei schmerzhaften, ödematös nässenden Veränderungen im Analbereich oder bei eitrigen, schlecht heilenden Wunden und Ekzemen.
WALA Arzneimittel können Sie über jede Apotheke beziehen.