
Die borstige Behaarung des Beinwells ist Zeichen seiner Verbundenheit mit dem so genannten Kieselprozess. Die Kieselsäuren sind wichtige Siliziumverbindungen (Siliziumoxide), die in verschiedenen Formen in der Natur vorkommen. Sie finden sich zudem in allen pflanzlichen und tierischen Körperflüssigkeiten wieder und bilden das strukturierte Gerüst der Kieselalgen. Kieselsäuren wechseln zwischen flüssigem und festem Zustand und sind Formgeber. Diese Fähigkeit macht den kieselbetonten Beinwell, der diese formgebende Potenz mit starker Wachstumskraft verbindet, zu einer wirksamen Heilpflanze.
Auszüge der blühenden Beinwellpflanze ergänzen das WALA Wund- und Brandgel* sowie die WALA Brandessenz*. In potenzierter Form ist der Extrakt der Beinwellwurzel Bestandteil von WALA Symphytum comp.*, das bei Knochenbrüchen, Knochenhautentzündungen und Sehnenscheidenentzündungen Einsatz findet.
* Pflichtangaben zu den genannten Präparaten (die Anwendungsgebiete ergeben sich aus der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis):
Brandessenz
Anwendungsgebiete: Verbrennungen und Verbrühungen 1. und 2. Grades, Sonnenbrand, allergisch-hyperergische Hautkrankheiten (Dermatosen), Insektenstiche, Schürfwunden und Geschwüre.
Warnhinweise: Enthält 23 Vol.-% Alkohol
Symphytum comp.
Anwendungsgebiete: Anregung der Struktur- und Gestaltbildung bei traumatischen und entzündlichen Erkrankungen der Knochen und knochennaher Gewebe, z.B. Frakturen, Morbus Sudeck, Knochenhautentzündung (Periostitis), „Tennisellenbogen“ (Epicondylitis), Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis).
Warnhinweise: Dieses Arzneimittel enthält Sucrose und Lactose.
Wund- und Brandgel
Anwendungsgebiete: Verbrennungen und Verbrühungen 1. und 2. Grades, Sonnenbrand, Insektenstiche, Schürfwunden
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.