WALA Pflanzenarchiv
Ananas

Die Pflanze bei WALA

Die Ananas ist schon eine eigentümliche Pflanze. Die Wissenschaftler haben lange nicht verstanden, wie ihre Frucht entsteht. Die mit dem Blütenstiel zur Ananasfrucht verwachsenen Beeren sitzen fast wie eine dicke Knolle inmitten der kratzigen Blattrosette. Obenauf krönt der Blattschopf die Frucht wie ein Federhut. Ihr Gewicht und ihr nahes Wachstum am Boden verleiht der Ananasfrucht etwas Erdig-wurzeliges. Die Wurzelansätze direkt unter dem Blattschopf der Frucht verstärken dieses Bild. Doch unsere Frucht ist nicht nur erdig: Die stachelige abweisende Hülle verbirgt eine süße Seite, die etwas Blütenhaftes hat. Mit dem verwachsenen Blütenstiel integriert die Ananasfrucht die Pflanzenmitte in sich, betont durch den Blattschopf. Die Ananas ist also eine Frucht, die sowohl Wurzeliges, als auch Blättriges und Blütenhaftes in sich vereint.
Die anthroposophische Medizin spricht der Pflanzenwurzel einen Bezug zu unserem Sinnessystem zu, der Pflanzenmitte mit den Blättern einen Bezug zu rhythmischen Vorgängen im Körper wie Atmung oder Kreislauf, der Blüte einen Bezug zu Stoffwechselvorgängen. Die "dreiseitige" Ananasfrucht hat damit sowohl eine Verbindung zum Auge, als auch zu Stoffwechselvorgängen. In der Dr.Hauschka Augencreme unterstützt sie die erfrischende, reizlindernde und beruhigende Wirkung der Creme.

  Aus der Natur für den Menschen