WALA Pflanzenarchiv
Alraune

Verwendung

Die alkaloidhaltige Alraune ist stark giftig. Die Anwendung dieser potenten Arzneipflanze gehört deshalb allein in erfahrene Hände!
Die Homöopathie nutzt potenzierte Zubereitungen der frischen Alraunenblätter gegen Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen, der getrockneten Wurzel gegen Kopfschmerz, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Verdauungsschwäche bei Leber-Galle-Störungen und Ischiasschmerz. Die Anthroposophische Medizin behandelt mit potenzierten Auszügen aus der Wurzel rheumatische Beschwerden. Die Volksheilkunde setzt die Wurzel bei Magengeschwüren, Koliken, Dysmenorrhoe, Asthma, Heufieber und Keuchhusten ein. Lange fand die Alraune als Narkotikum und schmerzstillendes Mittel Anwendung.
ACHTUNG: Nochmals zur Warnung sei erwähnt, dass die Alraune stark giftig ist. Unkundiger Einsatz der Pflanze in konzentrierter Form kann zu Herzrasen, Schüttelfrost, Fieber, extremer Nervosität, Halluzinationen, schwerem Durchfall und in Einzelfällen zum Tod durch Atemstillstand führen!

  Aus der Natur für den Menschen