Anbauprojekte
Rosenduft in der Wüste: Iran

US-amerikanischen Franklin-Verlag arbeitete. Seine Aufgabe dort bestand allerdings lediglich darin, englischsprachige Belletristik und Lehrbücher in Farsi zu übersetzen und herauszugeben, der im Iran gesprochenen Sprache. Doch selbst die Tatsache, dass er 1500 Bücher verlegt habe, sei bereits ein Frevel dem Islam gegenüber, weil er damit die islamische Kultur mit amerikanischem Gedankengut unterlaufen habe. Nach acht Monaten Einzelhaft in einer feuchten Zelle ohne Licht musste er noch weitere fünf Jahre im Gefängnis verbringen. 1983 wurde er entlassen. In der Zwischenzeit musste sich seine Frau alleine um die Rosen kümmern, die wie Kinder für sie waren. Umso schrecklicher war es für sie, mit ansehen zu müssen, dass die Bauern in Lalehzar die jungen Stecklinge nicht mehr alle 14 Tage, sondern nur noch einmal im gesamten Sommer wässerten. Doch dann geschah das Wunder. Die Rosen wuchsen dennoch an, waren grün und blühten üppig. Die Bauern waren dadurch so beeindruckt, dass sie ab da an die Rosenkultur glaubten, denn sie sahen, dass sie bei geringem Arbeitseinsatz und minimalem Wassereinsatz sehr viel mehr Ertrag bringt als Weizen oder Kartoffeln und sogar mehr als Opium, das sie lange Zeit zur Aufbesserung ihres spärlichen

Rosen aus dem Iran
  Aus der Natur für den Menschen