Anbauprojekte - Rosenduft in der Wüste: Iran

geht auf: Die Arbeitslosenquote in Lalehzar ist die niedrigste in der ganzen Region. Landflucht, wie sie im Iran weit verbreitet ist, weil sich Landwirtschaft wegen der Zwischenhändler kaum mehr finanziell lohnt, findet hier kaum statt. Sogar das iranische Landwirtschaftsministerium betrachtet das Unternehmen mit Wohlwollen und bot Zahra Kredite für den weiteren Aufbau an. Das war jedoch nicht nötig, Zahra kann sich gut auf sich gestellt finanzieren und kann einen Teil seiner Erträge sogar an die Waisenhäuser der Sanati-Stiftung abgeben.

„Auf Testfeldern bauen wir Weizen mit und ohne chemischen Dünger an und vergleichen sowohl den Ertrag als auch die Kosten“, sagt Ali Mostafavi. Die Ergebnisse gibt er an die Bauern weiter, die daraus für sich selber entscheiden können, ob biologischer Anbau rentabel ist. Die Bauern sollen ein Bewusstsein für den Bioanbau bekommen und sich aus Überzeugung dafür entscheiden. Auch wenn im Iran selber noch kein Markt für Bioprodukte vorhanden ist, höchsten ansatzweise in Teheran, glaubt Zahra Rosewater an ihre sanfte Bio-Revolution.

LinkLinkLink
Rosen aus dem Iran
  Aus der Natur für den Menschen