

ab, allerdings zu niedrigeren Preisen, und lasse sie in konventionellen Betrieben destillieren. Wer mit Zahra arbeitet, gehört eben zur Familie. Diesen Zusammenhalt will auch eine regelmäßig herauskommende Zeitung für die Bauern in Lalehzar unterstreichen, die Mahdi Maazolahi betreut. Sie berichtet über Neuigkeiten rund um die Rosen, porträtiert einzelne Bauern, erzählt von Festen oder Erneuerungen in den Dörfern, zudem sind spezielle Seiten für Frauen und für Kinder integriert. Zum Familiären der Zusammenarbeit gehört ebenso, Familien in Not einen Vorschuss zu gewähren, alten Menschen, die nicht mehr arbeiten können, eine Art Rente zu zahlen oder Rechtsbeistand bei Streitigkeiten zu leisten. Zahra hat die Wasserversorgung in den Dörfern aufgebaut und unterstützt die Schulen. Ein von Zahra eingerichtetes Gesundheitszentrum vor Ort gewährleistet die medizinische Grundversorgung. Wer zu einem Facharzt nach Kerman muss, bekommt die Fahrt dorthin organisiert. Wer heiraten will, bekommt einen Kredit zu dem sehr niedrigen Zinssatz von vier anstatt 14 Prozent, wie ihn iranische Banken nehmen. Besonders begabten Kindern ermöglicht Zahra, in Kerman zur Schule zu gehen. Ziel ist es, dass sie gut ausgebildet wieder zu ihren Dörfern zurückkommen und mitarbeiten. Das Konzept
