

Inzwischen sind die landwirtschaftlichen Flächen von gut 140 Familien biozertifiziert. Sie erzeugen auf etwa 1.175 Hektar Land rund 277 Tonnen Rizinussamen und sichern sich dadurch ein festes Zusatzeinkommen. Nanalal Satras Ölproduktion von 60 Tonnen im Jahr überschreitet heute bei weitem den Bedarf der WALA, sodass er mittlerweile mit mehreren Handelspartnern zusammenarbeitet. „Das ist ganz in unserem Sinne“, sagt Christine Ellinger. Es gehe schließlich darum, in einer strukturell benachteiligten Region Produktionszweige so anzuregen und zu unterstützen, dass sie stabil und aus sich selbst heraus bestehen können und den Menschen vor Ort zu finanzieller Unabhängigkeit verhelfen. Und zu besseren sozialen Bedingungen. Denn neben der wirtschaftlichen Beratung laufen Gesundheits- und Ausbildungsprogramme der Nichtregierungsorganisation. Auch Christine Ellinger achtet bei ihren Besuchen auf soziale Aspekte. Bei ihrem letzten Besuch zeigte Nanalal Satra stolz die verbesserten Sozialräume für seine Mitarbeiter. Christine Ellinger freut sich sichtlich: Begegnungen verschiedener Kulturen tragen vielseitig Früchte.
